Die Amalfiküste Lizenz: © ronnybas - Fotolia.com
Beeindruckend: die Piazza Plebiscito in Neapel Lizenz: © Sergii Figurnyi - Fotolia.com

Italien

Italiensehnsucht

Kunst- und Kulturreise nach Neapel vom 25. bis 30. März 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.589,-

Galeria Umberto I
Auf einen Blick
  • Flüge ab/bis Berlin
  • Alle Ausflüge und Besichtigungen bereits inklusive
  • Reisebegleitung durch einen Kunsthistoriker

Ihre Reise

Seit Jahrhunderten inspiriert die Schönheit des Golfs von Neapel Literaten und Musiker aus ganz Europa. Prachtvolle Blütengärten, bizarre Felsformationen und azurblaues Meer sind eingebettet in eine einzigartige Kulturlandschaft. Bereits vor 230 Jahren reiste Goethe in den Süden Italiens und war tief beeindruckt von den Kunstschätzen Neapels. Könige, Päpste und Fürsten prägten mit dem Bau gotischer Kirchen und barocker Prachtbauten die Altstadt von Neapel. Die süditalienische Metropole bietet eine äußerst interessante Architekturgeschichte. Die drei weltberühmten Nationalmuseen von Neapel bergen darüber hinaus eine einmalige Fülle und Vielfalt von Kunstwerken aus allen Epochen. Die beeindruckende Reggia oder der Palazzo Reale im nur etwa 40 km entfernten Caserta zählen bereits seit 1997 zum Unesco-Welterbe. Versailles diente als Vorbild für den monumentalen Barockbau. Auch Sehnsuchtsorten wie Positano, Amalfi und Ravello, den Schönheiten der Amalfiküste, gebührt Ihre Aufmerksamkeit. Gleiches gilt für den Vesuv und das legendäre Pompeji, das großartigste Beispiel einer durch Ausgrabung wieder zugänglich gemachten altrömischen Stadt und ihrer Wohnkultur. Sehnsuchtsorte wohin man schaut!

Tag

Programm

1. Tag, 25.03.

Anreise nach Neapel

Mit dem Flug von Berlin nach Neapel startet diese einzigartige Kunst- und Kulturreise. Und gleich im Anschluss, auf Ihrer Fahrt zum Hotel, lässt sich bereits die Fülle an Sehenswürdigkeiten der süditalienischen Stadt erleben. Auf einer etwa dreistündigen orientierenden Stadtrundfahrt, bieten sich Ihnen zahlreiche Eindrücke dieser quirligen Stadt, in der sich südländisches Flair mit der allgegenwärtigen Authentizität einer langen Geschichte mischt. Ihr Quartier für die nächsten Tage, das Grand Hotel Oriente, zeichnet sich durch seine optimale Lage in der Innenstadt und kurze Fußwege zu vielen Sehenswürdigkeiten aus.

Nach dem Check-in im Hotel und dem Zimmerbezug bleibt Ihnen noch etwas Zeit zur Erholung. Mit einem gemeinsamen Abendessen, in einem Restaurant in der Nähe, endet in geselliger Rund schließlich der erste Tag in der bezaubernden Stadt.

2. Tag, 26.03.

Neapel – Stadterkundung und Kunstbesuche

Die süditalienische Metropole bietet eine äußerst interessante Architektur-Geschichte, auf deren Spuren Sie heute wandeln. Der geführte Stadtrundgang führt Sie zu Kirchen, die neben ihrer religiösen Bedeutung auch von der Prachtentfaltung der Päpste, Könige und Fürsten künden. Das aristokratisch-wohlhabendende Neapel der Könige und Fürsten, des großen und kleinen Adels, findet man noch in einigen Teilen der Altstadt. Es erstreckt sich u.a. um die Piazza dei Martiri, die Piazza del Plebiscito bis hin zum Palazzo Reale. Eine der schönsten Einkaufspassagen der Stadt, die Galleria Umberto I, nimmt dabei einen ganzen Straßenzug ein. Sehen und gesehen werden, so lautet das Motto in den zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants, die sich rings um die Galleria angesiedelt haben. Für eine kurze Strecke nehmen Sie zwischendurch auch die U-Bahn, die „Metro dell´Arte“, wie die Linie 1 auch bezeichnet wird. Das Archäologische Nationalmuseum beherbergt eine der größten Sammlungen weltweit. Den Grundstock bilden die Großgrabungen in Herkulaneum und in Pompeji. Zwischen den einzelnen Besichtigungspunkten sind Pausen geplant.

3. Tag, 27.03.

Pompeji und Vesuv

Neapel, Pompeji und der Vesuv – wie sehr beides untrennbar miteinander verbunden ist, zeigt sich am heutigen Tag. Es weht zwar keine Rauchfahne mehr über dem Gipfel des Vesuvs und trotzdem ist die Möglichkeit eines erneuten Ausbruchs nicht von der Hand zu weisen. Die positiv-sanguinische Lebenseinstellung der Menschen ist vielleicht die einzig mögliche Lebenseinstellung für den hier täglich stattfindenden „Tanz auf dem Vulkan“. So ist auch für Sie der Gipfel des Vesuvs das erste Ziel des heutigen Ausflugstages. Auf einer Serpentinenstraße schlängelt sich der Bus hinauf bis auf 1.000 Meter Höhe. Zu Fuß geht es weiter auf unebenen Wegen zum beeindruckenden Kraterrand, dessen Umfang 1.400 Meter misst. Von hier oben ist die Sicht bei klarem Wetter atemberaubend. Auf dieses grandiose Naturerlebnis folgt ein Ausflug in die Antike. Auf einem Rundgang wird dabei das legendäre Pompeji erkundet. Pompeji ist das großartigste Beispiel einer durch Ausgrabung wieder zugänglich gemachten altrömischen Stadt und ihrer Wohnkultur. Erstaunlich gut erhalten, und über die Jahre bereits mehrfach restauriert, scheint dem Besucher, die Architektur der Bäder, Theater, Luxus- und Bürgerhäuser der antiken Stadt.

4. Tag, 28.03.

Neapel – Amalfiküste

In unzähligen Windungen führt die legendäre Straße entlang der Küste und bietet auf fast der gesamten Strecke unvergleichliche Panoramen. Der pittoreske Küstenabschnitt ist einzigartig. Atemberaubend schöne Strände gesäumt von steilen Klippen wechseln sich mit bunten Häfen, idyllischen Orten und Buchten ab. Dörfer, Weingärten und Terrassen scheinen direkt aus den Felsen zu wachsen. Aus der Vogelperspektive sehen Sie vom Aussichtspunkt Positano und zusätzlich genießen Sie einen herrlichen Rundblick über den Golf von Salerno. Zu Beginn der 1910-er Jahre wurde es Mode unter Künstlern und Intellektuellen hier einige Zeit der Muße zu verbringen. Dazu gehörten u.a. auch Ernst Bloch und Bertolt Brecht. Anschließend wird Amalfi von Ihnen besucht. Bereits im 10. und 11. Jh. kontrollierte die Seemacht Amalfi den Seehandel mit Gewürzen, Duftölen und kostbaren Stoffen. Hier bleibt Ihnen genügend Zeit durch die Altstadt zu flanieren und eventuell den Dom anzuschauen. Eine Stadtchronik aus Stein scheint der Kirchenbau zu sein. Klerus und Aristokratie haben hier ein weithin sichtbares Zeichen von Reichtum und Wohlstand gesetzt. Im Bergstädtchen Ravello besuchen Sie die Villa Rufolo, zu der Richard Wagner einst notierte, dass er hier „Klingsors Zaubergarten“ gefunden habe. Schauen Sie selbst.

5. Tag, 29.03.

Neapel – Ausflug Schloss Caserta (nur zusätzlich buchbar)

Neapel auf eigene Faust weiter entdecken, oder einen Ausflug ins Hinterland unternehmen: Heute haben Sie die Wahl. So bleibt zum einen genügend Zeit, die Stadt auf individuellen Touren zu erkunden. Zum anderen führt ein fakultativ buchbarer Ausflug zur barocken Schlossanlage von Caserta. Die Reggia oder der Palazzo Reale, das riesige Schloss der Bourbonen, wurde nach einem Entwurf von Luigi Vanvitelli in der Rekordzeit von nur 22 Jahren zwischen 1752 und 1774 erbaut. Versailles diente als Vorbild für den monumentalen Bau. Die der Stadt und dem Garten zugewandte Seite des Palastes ist mit mächtigen Portalen in Form von Triumphbögen ausgestattet. Eingebettet in eine großzügige Gartenanlage erhebt sich das Schloss auf einer Anhöhe. Im Zentrum befindet sich eine 3 km lange Sichtachse. Der Flanierweg wurde mit Wasserbecken, Brunnen und Kaskaden ausgestattet. Goethe notierte bei seinem Besuch am 14. März 1787 in sein Tagebuch der „Italienischen Reise“: „Das Schloss schien mir nicht genug belebt, und unsereinem können die ungeheuren leeren Räume nicht behaglich vorgenommen“. Inzwischen ist aus der kleinen, schachbrettartigen Siedlung in Nachbarschaft zur Schlossanlage, mit Caserta, die drittgrößte Stadt Kampaniens, mit rund 70.000 Einwohnern gewachsen. Nach diesem Abstecher in das Hinterland des Golfes erreichen Sie Neapel am späten Nachmittag.

6. Tag, 30.03.

Capodimonte – Abreise von Neapel

Bevor Sie heute die Heimreise antreten, steht noch einmal ein letzter Ausstellungsbesuch auf dem Programm, der auf einer Kunstreise nach Neapel keinesfalls ausgespart werden sollte. Dabei erwartet Sie eine Führung in einer der schönsten Gemäldegalerien Italiens, dem Palazzo Reale di Capodimonte. Es handelt sich um die einzigartige Sammlung, des Herzoges von Parma, Antonio Farnese, der ohne Nachkommen verstorben war. Karl III. wurde zum Erben der unermesslichen Kunstschätze, die per Wagenladungen aus Rom und Parma nach Neapel gebracht wurden. Zu sehen sind Werke von Michelangelo, Botticelli und Tizian. Mittlerweile hat auch die Pop-Art mit einem Andy-Warhol-Bild Einzug gehalten. Es zeigt einen Vesuv-Ausbruch in poppigen Farben. Nach diesen einmaligen Impressionen geht es schließlich zum Flughafen, von wo aus der Rückflug nach Berlin erfolgt.

hr Hotel in Neapel:
4-Sterne Grand Hotel Oriente (Landeskategorie)

Das Hotel verfügt über eine ideale und doch ruhige Lage, mit kurzen Fußwegen zum Hafen und dem historischen Zentrum. Die kürzlich renovierten Zimmer sind klassisch und mit allem (technischen) Komfort ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die schöne Dachterrasse (mit Restauration), von wo Sie einen herrlichen Rundblick über die Stadt genießen. Der Küchenchef legt Wert auf neapolitanische Tradition mit regionaltypischen Gerichten.